Schönbrunner Hütte - Motto: kochen

Schönbrunner Hütte

Es ist Januar! Auf der Hornisgrinde liegt noch einiges an Schnee.

Die Bedingungen passen für eine Ausfahrt auf unsere Schönbrunner Hütte. Wir treffen uns also freitags um 16 Uhr am AMG an der Kletterwand, mit dem großen 9-Sitzer. Als alles Gepäck im Auto verstaut war und ging es für den ersten Teil, 4 Gruppenkinder und 2 Jugendleiter, los auf die Schönbrunner Hütte. Die zwei anderen Jugendleiterinnen kamen mit einem anderem Auto und dem ganzen Essen etwas später nach.

Nach einer Fahrt durch regen und Schmuddel Wetter waren wir dann kurz nach 17 Uhr auf dem Parkplatz angekommen. Hier liefen wir dann mit unseren Rucksäcken los zur Hütte. Was dann am Ende gar nicht so schlimm war, obwohl es regnete und der Boden eher einem Matschloch glich, als einem Weg. Auf der Hütte angekommen stürmten wir erst einmal die Mattenlager und richteten uns ein. Nach dem wir noch Feuer gemacht hatten damit es schön warm wird, hieß es warten bis unser Abendessen am Parkplatz angekommen war. Als das Essen endlich da war liefen wir wieder zum Parkplatz und holten das Essen ab. Kaum auf der Hütte zurück machten wir uns ans kochen. Es sollte einen leckeren Gemüseeintopf geben. Nach vielem schnippeln und langem kochen war das Essen dann endlich fertig – sehr lecker wars!

Am nächsten Morgen machten wir uns dann kurz vor 10, nach einem ausgiebigen Frühstück, auf zu unserer Tour auf die Hornisgrinde. Leider ging es mit matschigen Wegen und Nebel los. Doch kurz vor Untersmatt kam der Schnee, was die matschigen Wege wieder entschädigte. In Untersmatt gab es dann erst mal eine Pause mit frischem Obst und etwas zu trinken. Von dort aus ging es weiter auf dem „staubfreien Wanderweg“ Richtung Ochsenstall. Der war dieses mal besonders schön, denn durch den letzten Sturm waren ein paar Bäume über den Weg umgefallen. so ging es mal über Bäume mit Schnee mal über hohe Schneehügel und mal durch Schneetäler bei denen rechts und links ein Meter hoch der Schnee lag. Am Ochsenstall angekommen, machten wir erst mal eine Pause am Grillplatz. Hier lag der Schnee so hoch, dass die Tischplatte gerade so hoch war wie der Schnee, aber das reichte uns. Nach einem guten Vesper ging es mit leicht nassen und kalten Füßen weitern. Die Aussicht auf eine Rodelfahrt mit der Mülltüte machte, das aber alles halb so schlimm. Oben angekommen hatten wir Ausblick auf die Wolken über und unter uns. Jetzt liefen wir ganz schnell zum oberen Teil der Ochsenstall Skipiste. Diese war geschlossen und somit konnten wir wie letztes Jahr auch wieder mit der Mülltüte runterrodeln. Eine mords Gaudi! Weiter unten rodelten wir dann noch ein bisschen bevor wir uns auf den Heimweg machten. In Untersmatt sind wir dann noch bei der Bergwacht vorbei gegangen. Dort war einer der Jugendleiter, von uns, im Wochenenddienst. Da die Bergwacht gerade keinen Einsatz hatte ließen wir uns die eine oder andere Dinge zeigen und erklären. Jetzt kam noch das letzte Stück zur Hütte zurück, das sich wie bekannt immer zieht wie Kaugummi, doch mit der Aussicht auf leckeren Kuchen ging es schon viel schneller. Auf der Hütte angekommen gab es dann erst einmal Kuchen.

Später kochten wir dann wieder Abendessen. Für Samstagabend hatten wir uns Falafel Wraps ausgedacht. Hierzu musste wieder einiges an Gemüse geschnippelt werden, Falafel in Formen gebracht und gebraten werden und der Teig für die Wraps gemacht und danach auch noch gebraten werden. Als wir fertig waren gab es köstliche Wraps und zusammen mit dem Kuchen waren wir alle sehr gut satt.

Am nächsten Morgen schliefen wir dann erstmal aus nach einem langen und ausgiebigen Frühstück putzten wir die Hütte. Um halb eins haben wir den Schlüssel wieder an den Hüttenreferent übergeben. Nachdem wieder alle Gepäck in die Autos verladen war machten wir uns auf dem Heimweg. Auch wenn die Sonne nicht geschienen hat war das Wochenende super!!! 

Text & Bilder: Isa