Schönbrunner Hütte '20

Am Freitag haben wir uns um 16 Uhr am Parkplatz des Albertus-Magnus-Gymnasiums getroffen, konnten allerdings erst um 16:30 Uhr losfahren, da die Jugendleiter wegen einer Diskussion beim Bäcker etwas Verspätung hatten. Als wir auf der Hütte angekommen sind, wurden als erstes die Zimmer verteilt, die Betten gerichtet und es wurde eine ordentliche Kissenschlacht veranstaltet.

Danach haben wir alle gemeinsam Bauernomlett für das Abendessen gekocht. Es dauerte länger als erwartet, also konnten wir erst um 20:30 Uhr zu Abend essen. Nach einer weiteren Kissenschlacht waren wir dann alle müde und sind eingeschlafen.

Nachdem wir am Samstag von den Jugendleitern um 8 Uhr aus den Federn gerissen wurden, gab es erstmal ein reichhaltiges Frühstück, das die Jugendleiter bereits für uns vorbereitet hatten. Nach dem Frühstück haben wir uns zusammengesetzt und beschlossen, dass wir diesesmal eine Wanderung machen wollten. Dafür sind wir mit dem Auto zum Mummelsee gefahren. Von dort aus wollten über das Seibelseckle auf die Hornisgrinde wandern. Nachdem wir unser Auto am Parkplatz des Mummelsee Hotels abgestellt hatten, haben wir uns auf den Weg zum Seibelseckle gemacht.

Am Seibelseckle haben wir dann den einzigen Schnee der Ausfahrt gesehen (Kunstschnee auf Skihang) und diesen natürlich gleich voll ausgenutzt. Da wir nicht mit Schnee gerechnet hatten, hatten wir natürlich auch keine Schlitten dabei um den Hang zu berodeln. Also haben wir uns von einer netten Familie, die auch am Hang gerodelt ist, zwei Gesäßrutscher ausgeliehen. Leider hatten wir keine schneefesten Klamotten an, daher wurden wir ein bisschen nass. Als wir mit Rodeln fertig waren, ging es weiter in Richtung Hornisgrinde. Wir liefen einen sehr steilen und steinigen Weg nach oben. Wir mussten immer wieder kleine Pausen machen und uns stärken, damit wir den Weg weiter bezwingen konnten. Fast oben angekommen führte dann noch ein Pfad über ein Hochmoor. Oben auf der Hornisgrinde war es sehr windig. Als wir den kleineren der beiden Aussichtstürme der Hornisgrinde bestiegen hatten und oben angekommen waren, wehte es uns aufgrund des starken Windes fast wieder vom Turm herunter, deshalb haben wir ihn schnell wieder verlassen. Ein paar von uns wollten gerne noch den höheren der beiden Aussichtstürme besteigen doch dieser kostete leider Geld, sodass manche netterweise freiwillig verzichteten. Oben auf dem Turm hatte man eine sehr schöne Aussicht über den Schwarzwald und zum Glück gab es hier auch keinen Wind, denn der Turm war verglast. Auf dem Weg nach unten zum Auto hat es dann angefangen zu regnen, weshalb wir den kürzeren Weg nach unten über die Straße genommen haben, denn wir wollten so wenig wie möglich nass werden. Jedoch sind wir dann klatschnass am Parkplatz angekommen fuhren wir mit dem Auto wieder zurück zu unserer Hütte. Dort angekommen gab es ein reichhaltiges Vesper und spielten wir einige Gesellschaftsspiele, wie z.B. Monopoly oder Werwolf. Am Abend ging es dann in die Großproduktion von Schupfnudeln, welche wir sogar selber herstellten. Zu den Nudeln gab es je nach Wunsch Sauerkraut oder selbstgemachtes Apfelmus. Das Essen war zwar ein sehr großer Aufwand, dieser hat sich aber gelohnt.

Nachdem wir am Sonntag um 9:00 Uhr aufgestanden waren gab es auch schon Frühstück. Danach packten wir wieder unsere Sachen, säuberten die Hütte und schrieben diesen Bericht. Um 13Uhr ist die Hüttenübergabe und wir müssen leider schon nach Hause.

 

Text: Annalena, Lukas, Finn, David, Marc

Bilder: Jana, Franka