Ausfahrt auf die Schönbrunner Hütte 2024
Nachdem wir uns um 16.30 Uhr auf dem Parkplatz am AMG versammelt hatten fuhren wir auf zwei Stadtmobile verteilt in Richtung Schönbrunner Hütte. Um uns die Zeit auf der Fahrt ein wenig zu vertreiben, beobachteten wir den Verkehr aufmerksam und verpassten unseren Sitznachbarn bei jedem Smart den wir sahen einen leichten Boxer. Nach einer kurzweiligen Fahrt kamen wir voller Enthusiasmus auf dem Parkplatz an und trugen unser Gepäck auf die Hütte. Kurz nach der Ankunft bezogen wir die Zimmer, Fuchsbau, Edelweiß und Alpenveilchen. Die Zimmer wurden nun mitsamt einer sich anbahnenden Kissenschlacht und dem Aufbau eines Kletterparcours im Zimmer der Jüngeren belegt. Da es jetzt schon spät war und wir Hunger bekamen begannen wir die phänomenal leckeren, veganen Süßkartoffel Schupfnudeln zuzubereiten, die nach längerer Zubereitungszeit endlich gekoppelt mit einer delikaten Gemüsesauce verzehrt werden konnten. Über das Essen spalteten sich zwar die Meinungen, der Abwasch machte jedoch jedem, aufgrund der rhythmischen Spül-Playlist Spaß. Und nach einer schnellen Runde Stadt Land Fluss mit kreativen Kategorien gingen wir auf die Zimmer und nach einer kurzen Kissenschlacht, die nach leichten Blessuren abgebrochen werden musste, beschäftigten sich die Buben mit technischen Geräten und die Mädchen führten typische Mädchengespräche (lästern). Der Kletterpark im Zimmer der Jüngeren wurde zum selben Zeitpunkt aufgrund einer technischen Störung geschlossen. Nach einer durch akustische und mechanische Beeinflussungen unruhigen Nacht, wurden wir zu einer humanen Uhrzeit geweckt. Anschließend folgte das Bergsteigerfrühstück, nach welchem wir unsere Rucksäcke für einen kilometerlangen Marsch rüsteten. Im Anschluss setzten wir den Startschuss für unsere Tour, welche uns über Stock und Stein, enge Wanderwege, steile Pfade und einsturzgefährdete Brücken, zu unserem Ziel führte: die wunderschöne Hornisgrinde. Daraufhin suchten wir uns einen sonnigen, gemütlichen und heimeligen Vesperplatz, an welchen wir unsere mitgebrachten Kostbarkeiten verdrückten. Besonders faszinieren war der dampfende und brodelnde Hot Pot, leider hatten wir keine Schwimmflügel dabei und konnten ihn nicht austesten. Darauf traten wir einen anfangs steilen aber gemütlichen Abstieg an. Ab Unterstmatt 1, von dessen Parkplatz aus die Cliffhänger gefahren wurden, ging der Abstieg für die Advanced Cliffer rasant und zügig auf dem Wanderweg zur Schönbrunner Hütte weiter. Wir „rannten wie die Bekloppten“ und nahmen keine Rücksicht auf Verluste, da es unser Ziel war, die Hütte in unter 20 Minuten zu erreichen, was uns leider nicht ganz gelang. Die Cliffhänger, die schon früher da waren tranken noch Kakao und für uns blieb keine Verschnaufpause da es direkt mit einer spektakulären Schnitzeljagd weiter ging. Die Mädchengruppe der Cliffhänger gewann die Schnitzeljagd mit großem Vorsprung. Nach einem abenteuerlichen Versteckspiel, bei welchem zwei Person im Waldgebiet um die Hütte kurzzeitig verloren gingen, und einer chaotischen Runde Tischtennis, begannen wir das Abendessen vorzubereiten. Nach kurzer Zeit hatten wir ein köstliches Ergebnis vorliegen, welches aus gefüllten Kartoffeln und einem besonders delikatem Karottensalat mit dem weltbesten Dressing bestand. Nach einer atmosphärischen und windigen Fackelwanderung, machen wir Stockbrot und verabschiedeten uns von fünf unserer liebsten Gäste, die aus unterschiedlichen Gründen früher gehen mussten. Anschließen legten wir eine Late-Night-Session spülen ein und hörten dabei Malle-Hits, die uns vor dem Einschlafen bewahren sollten. Da wir die kostbare Zeit auf der Hütte nicht verschwenden wollten, bauten wir kurzerhand einen Tisch zwischen unseren Hochbetten auf und spielten UNO sowie Stadt, Land, Vollpfosten, wobei wir herausfanden, dass es in Ravensburg einen mehr oder weniger sicheren Flughafen gibt. Nach einer ruhigen Nacht und einem leckeren Frühstück, räumten wir unsere Zimmer und brachten die Hütte auf Vordermann, wobei einige ihren Spaß am Reinigen der Sanitäranlagen fanden. Das darauffolgende Mittagessen bestand auf den Resten der letzten Tage, welche zu einem delikaten Mahl verarbeitet wurden. Nach der Übergabe der Schlüssel, mussten wir uns leider nach diesem abenteuerlichen und lustigen Wochenende wieder auf den Heimweg machen.
Wir bedanken uns für die tolle Organisation bei den Jugendleitern.
Text: alle Teilnehmer
Bilder: Isa

